Tinnitus -
Ich höre was, was Du nicht hörst..

"Tinnitus ist der medizinische Fachausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Jeder Vierte von uns hat dieses Phänomen schon mal wahrgenommen. Meistens und glücklicherweise nur vorübergehend. Oft wird es als Pfeifen, Rauschen, Zischen oder Summen erlebt.
Als Ursachen kommen Hörbeeinträchtigungen, Lärmschäden, Morbus Menière (Drehschwindel) und andere organische Erkrankungen in Betracht. Auch der Hörsturz ist oft von einem Tinnitus begleitet. Probleme mit der Halswirbelsäule oder im Zahn-Kiefer-Bereich können auslösende oder verstärkende Ursachen sein. Neben medizinischen Ursachen vermutet die Hälfte aller Betroffenen Lärm und Stress als Auslöser. "

Quelle: Deutsche Tinnitus-Liga e.V. (DTL)

Häufige psychosomatische Begleiterscheinungen eines Tinnitus sind Konzentrations- und Schlafstörungen, Depressionen und Ängste. Weil er häufig mit erhöhtem Stress- und Anpassungsniveau einhergeht, wird Biofeedback erfolgreich bei chronischem Tinnitus eingesetzt.
Die Anspannung kann sowohl psychisch als auch muskulär (Schulter-, Hals-, Nackenmuskulatur) bedingt sein. Mit Biofeedbacktraining können diese Anspannungen gezielt angegangen und reduziert werden.

Mit Biofeedbacktraining gegen den Tinnitus

Trainingsbestandteile eines biofeedbackgestützten Entspannungstrainings sind zum Beispiel:

  • Die Verbesserung der Anspannung, die aus dem Zusammenspiel von psychischen Vorgängen und körperlichen Funktionen entsteht (psychophysiologische Anspannung).
  • Die Förderung der differenzierten Selbstwahrnehmung körperlicher Prozesse, welche sonst nur schwer oder nicht wahrzunehmen sind.
  • Ein individuell angelegtes Schwellentraining, das aus dem Wechsel von An- und Entspannung besteht.
  • Die Verdeutlichung und Demonstration psychophysiologischer Zusammenhänge,  z.B. der Einfluss von Stress auf körperliche Reaktionen.

Lästige Ohrgeräusche...

... auf Dauer kaum auszuhalten!