Biofeedback Lexikon
Fachbegriffe rund um Biofeedback

Migräne

Bei Migräne handelt es sich um einen attackenartig auftretenden Kopfschmerz von mindestens mittlerer, aber häufig auch sehr hoher Schmerzintensität. Der Migräneanfall ist häufig auch begleitet von Übelkeit und/oder Erbrechen. Die Betroffenen berichten von einer sensorischen Überempfindlichkeit, insbesondere gegenüber Licht und Lärm (...). Der Schmerz ist meist unilateral [= einseitig] und im Bereich der Stirn oder Schläfe lokalisiert. Die Schmerzqualität wird als pulsierend oder pochend empfunden. Typischerweise wird der Schmerz durch normale körperliche Aktivitäten noch verstärkt, so dass sich viele Patienten während des Anfalles hinlegen müssen. Die Attackendauer reicht von wenigen Stunden (>= 2 Std.) bis zu mehreren Tagen (72 Std.). Der Schmerzphase können sog. Aurasymptome vorausgehen, die durch Sehstörungen, Parästhesien [= Mißempfindungen der Nerven], Sprach- und Empfindungsstörungen gekennzeichnet sind."
Quelle: Martin/Rief (2009): Wie wirksam ist Biofeedback?

Im Rahmen eines Biofeedbacktrainings lernt der Patient die Verengung der Temporalarterie willentlich zu steuern, um so die Schwere und die Häufigkeit von Migräneanfällen zu reduzieren.

 

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