Biofeedback Lexikon
Fachbegriffe rund um Biofeedback

Amygdala

Teil des --> Limbischen Systems, der wesentlich an der Entstehung der Angst beteiligt ist und eine wichtige Rolle bei der emotionalen Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie bei der Analyse möglicher Gefahren einnimmt.
Die Amygdala (auch Mandelkern genannt) verarbeitet Impulse von außen und leitet die vegetativen Reaktionen wie zum Beispiel Puls oder Atmung ein.

Animales Nervensystem

Das animale Nervensystem wird funktional unterschieden vom vegetativen oder autonomen Nervensystem.

Es steht für den Teil des --> zentralen (ZNS) und des --> peripheren Nervensystems (PNS), der die willkürlichen, bewussten Funktionen des Organismus regelt (z. B. Wahrnehmung, Motorik).

Aura

Als Aura werden neurologische Symptome der --> Migräne bezeichnet, die meistens der folgenden Kopfschmerzphase vorangehen. Sie tritt in etwa 15–20 % der Migräneanfälle auf. Sie dient als diagnostisches Unterscheidungskriterium, um zwischen einer klassischen Migräne (Migräne mit Aura) und einer gewöhnlichen Migräne (Migräne ohne Aura) zu differenzieren. Charakteristisch sind meist visuelle oder sensorische Wahrnehmungsstörungen. Die Aura kann auch allein, ohne die typischen Migräne-Kopfschmerzen auftreten.

Biofeedbackgeräte

Man kann bei Biofeedbackgeräten zwischen Geräten unterscheiden, die im professionellen Bereich als medizinische Geräte verwendet werden und zahlreichen anderen Geräten, die z.B. im Bereich Mental Games für den privaten Anwender angeboten werden..

Ein ernsthaftes Biofeedbacktraining kann nur mit der ersten Art von Geräten sinnvoll durchgeführt werden. Dies gilt sowohl für stationär in einer Praxis verwendete Geräte, als auch für mobile Geräte, die für das begleitende Heimtraining gedacht sind. Diese Profigeräte bieten bei sehr hoher Messgenauigkeit insbesondere die Möglichkeit, gleichzeitig verschiedene Körpersignale zu messen und bieten vielfältige Möglichkeiten, die Art des Feedbacks an das Trainingsziel anzupassen.

Die Funktion aller Geräte ist die Messung von physiologischen Reaktionen und deren Aufbereitung und Weiterleitung an geeignete Feedbackgeräte (Computerbildschirme, Beamer, Lautsprecher, Leuchten) oder auch gleich selbst die Rückmeldung der gemessenen Werte.

Biofeedbackmethode

Biofeedback bezeichnet vereinfacht gesagt eine Methode, bei der Biosignale des Körpers an die Person, bei der diese Signale gemessen werden, zurückgemeldet werden.

Es handelt sich dabei um Werte von biologischen Vorgängen, die der unmittelbaren Sinneswahrnehmung nicht zugänglich sind. Über die Rückmeldung und ein entsprechendes Training werden diese physiologischen Werte jedoch beeinflussbar.

Einige der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten sind neben therapeutischen Anwendungen der Bereich des Peak-Performance-Trainings und des Coachings.

Biofeedback wird häufig zur Entspannung, aber auch zur Rehabilitation eingesetzt.

Biofeedback hat nichts mit Bioresonanztherapie zu tun.

Bruxismus
Bruxismus

Unter Bruxismus versteht man das unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber ausgeführte Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne.
Dauerhafter Bruxismus kann die Zähne verschleißen, den Zahnhalteapparat überlasten und zusätzlich das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur, aber auch andere Muskelgruppen, die zur Stabilisierung des Kopfes angespannt werden, schädigen.

Burn-Out
Burn-Out Syndrom

Hier handelt es sich um einen Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit deutlich reduzierter Leistungsfähigkeit.

Mit Burn-Out wird der Endpunkt einer u.U. jahrelangen Entwicklung bezeichnet, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.

Burn-Out kann im Prinzip alle Bevölkerungsgruppen treffen, es wird angenommen, dass ca. 10% aller Arbeitnehmer betroffen sind.

Herkunft des Begriffs aus dem Englischen, (to) burn out: „ausbrennen“.

Chronischer Rückenschmerz

Von chronischem Rückenschmerz spricht man dann, wenn Schmerzen in Teilen der Rückenpartie länger als 12 Wochen andauern.

CMD
Craniomandibuläre Dysfunktion

CMD stellt einen Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke dar.

Fehlregulationen dieser Art können sehr schmerzhaft sein. Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie definiert CMD als Sammelbegriff für eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie der dazugehörenden Strukturen im Mund- und Kopfbereich.

EEG

Abkürzung für Elektroenzephalographie: diagnostische Methode zur Messung von --> Gehirnströmen.
Die Messung erfolgt mittels Elektroden, die auf der Kopfhaut angebracht werden.

Gemessene EEG-Signale werden auch beim sog. --> Neurofeedback verwendet und durch Training beeinflussbar gemacht.

EEG-Biofeedback

Unter EEG-Biofeedback oder Neurofeedback wird eine Spezialvariante der Biofeedbackmethode verstanden. Dabei werden Gehirnströme (EEG-Wellen) über Elektroden auf der Kopfhaut gemessen, analysiert, in ihre Frequenzanteile zerlegt und an den Probanden zurückgemeldet.

Dem Probanden ist es im Rahmen eines Neurofeedbacktrainings möglich, durch Rückmeldung des eigenen Hirnstrommusters eine verbesserte Selbstregulation zu erreichen.

EMG
Elektromyographie

Messung der Aktionsströme im Muskelgewebe, meist über ein oder mehrere Oberflächenelektroden. Zwischen gemessener Spannung und Anspannung eines Muskels besteht ein Zusammenhang, so dass über die Messung eine Aussage über den Spannungszustand gemacht werden kann.

Beim Biofeedback wird diese Ableitung vor allem bei Schmerzpatienten verwendet, aber auch in der Rehabilitation und bei Leistungssportlern.

Feedbackarten

Zur Rückmeldung von physiologischen Signalen können ganz unterschiedliche Feedbackarten zur Anwendung kommen:

  • Visuelle Signale
    Kurven-und Liniendiagramme
    Fotos oder Fotoserien
    Einfache Animationen (z. B. Ringe, Ballons o.ä.)
    Komplexere Animationen / Spiele
    Videos
    Licht

  • Auditive Signale
    Einfache Töne
    Musik
    Geräusche (z. B. Wasserrauschen, Waldgeräusche u.ä.)
    Verbales Feedback durch den Biofeedbacktrainer

Die Darbietung der Feedbacksignale kann über einen oder mehrere Monitore erfolgen oder über einen Beamer in Großformat auf einer Leinwand.

Gehirnströme

Gehirnströme können erfasst werden, indem Potenzialschwankungen des Gehirns, die sich aus den Summenpotenzialen von Neuronenverbänden ergeben, über ein --> EEG gemessen werden. 

Handtemperatur-Feedback

So wird eine Biofeedbackvariante bezeichnet, bei der die periphere Hauttemperatur und deren Veränderung am Finger gemessen wird.

Eine höhere Temperatur ist Ursache einer besseren Durchblutung der peripheren Blutgefäße. Eine bessere Durchblutung wird im Allgemeinen als Anzeichen für Entspannung angesehen, so dass das Handtemperatur-Feedback eine Erhöhung der peripheren Körpertemperatur zum Ziel hat.

Hautleitwert

Bei der Messung des Hautleitwerts wird die Hautleitfähigkeit gemessen und im Rahmen eines Biofeedbacktrainings zurückgemeldet. Die Messwerte werden in der Regel an den Schweißdrüsen der Finger der nicht dominanten Hand abgenommen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Schweißdrüsen direkt vom sympathischen System (--> Sympathikus) innerviert sind und sehr schnell auf eine sympathische Aktivierung reagieren (höhere Schweißabsonderung geht mit einem höheren Hautleitwert einher).

Veränderungen der Hautleitfähigkeit korrespondieren üblicherweise mit Veränderungen des Aktivierungsniveaus des --> autonomen Nervensystems. Die Biofeedbackgeräte stellen diese Veränderungen dar. Ein Anstieg autonomer Aktivierung führt oft zu einem Anstieg des Hautleitwerts.

Herzkohärenz

Begriff aus der Medizin, der eine optimale Synchronisierung der Rhythmen von Herzschlag, Atmung und Blutdruck bezeichnet.

Herzratenvariabilität
Herzfrequenzvariabilität

Unter der Herzratenvariabilität oder auch Herzfrequenzvariabilität wird die Fähigkeit des menschlichen Organismus verstanden, den zeitlichen Abstand zwischen zwei Herzschlägen variabel - gemäß den jeweils bestehenden Anforderungen - zu verändern.

Ein gesunder Mensch passt die Herzschlagrate beständig seinen momentanen Erfordernissen an. So erhöht sich die Herzfrequenz bei körperlicher  Beanspruchung oder psychischer Belastung.
Bei Entspannung bzw. zurückgehender Beanspruchung geht diese Erhöhung normalerweise wieder zurück. Eine höhere Anpassungsfähigkeit an Belastungen zeigt sich in einer größeren Herzratenvariabilität.

Unter permanenter Stressbelastung sind diese Mechanismen deutlich eingeschränkt und infolgedessen reduziert. 

Hippocampus

Dies ist die Bezeichnung für eine halbmondförmige Hirnstruktur als Teil des --> Limbischen Systems, eine der evolutionär ältesten Strukturen des Gehirns.

Der Hippocampus ist äußerst wichtig für die Überführung von Gedächtnisinhalten aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis und ist somit sehr bedeutsam für Lern- und Gedächtnisleistungen.

Hypothalamus

Teil des Zwischenhirns und wichtigstes Regulationszentrum des --> vegetativen Nervensystems. Geringste Störungen dieses relativ kleinen, aber sehr bedeutsamen Zwischenhirnareals wirken sich auf die Lebensfähigkeit des Individuums aus.

Limbisches System

Ein Gehirnareal von neuronalen Netzen, das gürtelartig um den Hirnstamm gruppiert ist. Diese sind intensiv miteinander und mit den höher- und tieferliegenden Netzwerken des Gehirns verbunden.

Das Limbische System hat eine ganz zentrale Bedeutung bei der Entstehung und Verarbeitung von Emotionen (--> Amygdala), für Lern- und Gedächtnisleistungen (--> Hippocampus) und für die Regulierung vegetativer Funktionen, wie Atmung, Puls, Verdauung u. a. (--> Hypothalamus).

Migräne

Bei Migräne handelt es sich um einen attackenartig auftretenden Kopfschmerz von mindestens mittlerer, aber häufig auch sehr hoher Schmerzintensität. Der Migräneanfall ist häufig auch begleitet von Übelkeit und/oder Erbrechen. Die Betroffenen berichten von einer sensorischen Überempfindlichkeit, insbesondere gegenüber Licht und Lärm (...). Der Schmerz ist meist unilateral [= einseitig] und im Bereich der Stirn oder Schläfe lokalisiert. Die Schmerzqualität wird als pulsierend oder pochend empfunden. Typischerweise wird der Schmerz durch normale körperliche Aktivitäten noch verstärkt, so dass sich viele Patienten während des Anfalles hinlegen müssen. Die Attackendauer reicht von wenigen Stunden (>= 2 Std.) bis zu mehreren Tagen (72 Std.). Der Schmerzphase können sog. Aurasymptome vorausgehen, die durch Sehstörungen, Parästhesien [= Mißempfindungen der Nerven], Sprach- und Empfindungsstörungen gekennzeichnet sind."
Quelle: Martin/Rief (2009): Wie wirksam ist Biofeedback?

Im Rahmen eines Biofeedbacktrainings lernt der Patient die Verengung der Temporalarterie willentlich zu steuern, um so die Schwere und die Häufigkeit von Migräneanfällen zu reduzieren.

 

Neuronale Plastizität

Anpassungen der Struktur und Funktion der im Zentralen Nervensystem (ZNS) angelegten neuronalen Verschaltungen nach Abschluss der Hirnentwicklung aufgrund von veränderten Anforderungen oder Nutzungshäufigkeiten. 

Parasympathikus

Teil des vegetativen Nervensystems, Gegenspieler des Sympathikus. Das parasympathische System steht für Regenerations- und Aufbauprozesse (tiefere und langsamere Atmung, niedrigerer Puls, höhere periphere Durchblutung, geringere Muskelspannung, niedrigerer Hautleitwert).

Parasympathisches und sympathisches System arbeiten in der Regel immer gleichzeitig. Eine Veränderung im Organismus kann jeweils nur auf eine Funktionsverschiebung zugunsten eines der beiden Systeme zurückgeführt werden. Aufgrund der gekoppelten Wirkung ist aber nicht ersichtlich, ob eine nervliche Erregung durch den Parasympathikus abgenommen oder durch den Sympathikus zugenommen hat.

Peripheres Nervensystem

Der Ausdruck bezeichnet im Gegensatz zum Zentralen Nervensystem (ZNS) denjenigen Teil des Gesamtnervensystems, der nicht zum Gehirn und zum Rückenmark gehört.

Sensor

Messgerät oder Messfühler, mit dem Biosignale gemessen werden, um diese in Form eines auditiven oder visuellen Feedbacks im Rahmen einer Biofeedbacksitzung zurückzumelden.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Sensoren für ganz verschiedene Signale, die gemessen werden. Am häufigsten verwendet werden Sensoren zur Ableitung der Körpertemperatur, des Hautleitwerts, des Blutvolumenpulses (alle am Finger) sowie für Muskelspannung (je nach Muskelgruppe) und Atmung (Bauch- und/oder Brustgurt)sowie Gehirnströme (EEG oder SCP).

Spezielle Sensoren gibt es für das Inkontinenztraining, die Messung der Augenbewegungen, die Bestimmung des CO2-Gehalts beim Atmen oder die Bestimmung der Durchblutung der Schläfenarterie (bei Migränetraining).

 

Spannungskopfschmerz
Kopfschmerz vom Spannungstyp

Bezeichnung für Kopfschmerzen, die im Bereich des gesamten Kopfes oder großflächig auftreten und die einen drückend-ziehenden, nicht pulsierenden Charakter haben. Es handelt sich sich um Schmerzen mit leichter bis mittlerer Schmerzintensität.

Eine Kopfschmerzattacke kann zwischen 30 Minuten und 7 Tagen andauern. Übelkeit, Erbrechen sowie Appetitlosigkeit treten in der Regel nicht auf und körperliche Betätigung verstärkt im Gegensatz zur --> Migräne die Beschwerden nicht.

Man unterscheidet zwischen episodischem und chronischem Spannungskopfschmerz.

Diagnostisch müssen andere Formen von Kopfschmerzen ausgeschlossen werden. Normalerweise finden sich im allgemeinen Untersuchungsbefund sowie in bildgebenden Verfahren im Rahmen einer neurologischen Untersuchung keine Auffälligkeiten. Zusätzlich ist eine genaue internistische Abklärung erforderlich, um andere Ursachen wie z.B. medikamentöse Nebenwirkungen oder Kopfschmerzen als Folge einer Bluthochdruckerkrankung ausschließen zu können.

Stressbegriff

Der Begriff "Stress" bezeichnet  psychische und physische Reaktionen, die durch äußere Reize (-->Stressoren) hervorgerufen werden und zu deren Bewältigung dienen. Er meint zum anderen aber auch die durch diese Reiz-Reaktionen entstehenden körperlichen und geistigen Belastungen.

Ursprünglich stammt der Begriff "Stress" aus der Werkstoffkunde und bedeutet dort Zug oder Druck auf ein Material - bis hin zur Materialermüdung oder zum Bruch.

Stressor

Unter einem Stressor wird ein Ereignis verstanden, das beim wahrnehmenden Menschen, aufgrund seiner Interpretation des Ereignisses, eine physiologische Stressreaktion auslöst und eine Anpassungsleistung erforderlich macht.

Das Ereignis kann ein innerer (Gedanken, Gefühle) oder äußerer (Gefahr, Bedrohung) Reiz sein.

Sympathikus

Teil des vegetativen Nervensystems, Gegenspieler des Parasympathikus

Der Sympathikus steht für Aktivierung zum Beispiel bei großer Aufregung. Diese Erregung drückt sich zum Beispiel in einem höheren Puls, einer flacheren Atmung, einer sinkenden peripheren Körpertemperatur, oder einer Erhöhung des Hautleitwerts aus.

Sympathisches und parasympathisches System arbeiten in der Regel immer gleichzeitig. Eine Veränderung im Organismus kann jeweils nur auf eine Funktionsverschiebung zugunsten eines der beiden Systeme zurückgeführt werden. Aufgrund der gekoppelten Wirkung ist aber nicht ersichtlich, ob eine nervliche Erregung durch den Parasympathikus abgenommen oder durch den Sympathikus zugenommen hat.

Tinnitus

Der Begriff Tinnitus aurium (lat. "das Klingeln der Ohren") oder kurz Tinnitus bezeichnet ein Symptom (teilweise wird auch von einem Syndrom gesprochen), bei dem der Betroffene Geräusche wahrnimmt, die keine äußere für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen.

Im Gegensatz dazu beruht der „objektive Tinnitus“ auf einer von außen wahrnehmbaren oder zumindest messbaren körpereigenen Schallquelle.
Objektiver Tinnitus ist allerdings im Vergleich zum subjektiven Tinnitus sehr selten.

Vasokonstriktionstraining

Eine Biofeedbackmethode, die speziell bei Migräne angewendet wird. Dabei wird über die gedankengesteuerte Verengung der Schläfenarterie Migräneattacken vorgebeugt oder diese werden in ihrer Schwere gemildert. Zusätzlich kann üblicherweise die Medikamentendosis reduziert werden.

Die Fähigkeit zur Verengung der Blutgefäße wird mit diesem speziellen Biofeedbacktraining erlernt und in den Alltag der Betroffenen übertragen.

Vasomotorisches Feedback

Das vasomotorische Feedback bedeutet die Messung und Rückmeldung des Pulsvolumens bzw. der Durchblutung. 

Häufigste Ableitungsorte sind Finger (Handerwärmungstraining) und Schläfenarterie (bei Migräne angewendetes sog. --> Vasokonstriktionstraining).

Vegetatives Nervensystem

Das vegetative Nervensystem (auch: autonomes Nervensystem) bezeichnet alle Teile des Nervensystems, die normalerweise nicht der willentlichen und bewussten Beeinflussung zugänglich sind.

Es reguliert die Vitalfunktionen des Körpers (z. B. Atmung, Puls, Verdauung ...) und steuert das Zusammenspiel der dabei beteiligten Teile des Körpers.

Das vegetative Nervensystem wird eingeteilt in einen sympathischen, aktivierenden (--> Sympathikus) und einen hemmenden, entspannenden Teil (--> Parasympathikus.

Funktional wird das vegetative Nervensystem vom --> animalen Nervensystem unterschieden.

Zentrales Nervensystem

Das zentrale Nervensystem, bestehend aus Rückenmark und Gehirn, hat die Aufgabe, die vom Peripheren Nervensystem (PNS) eingehenden sensorischen Informationen zu verarbeiten, teilweise zu speichern und in verarbeiteter Form wieder über das Periphere Nervensystem ( --> parasympathisches oder --> sympathisches System) an die jeweils relevanten Organe abzugeben.

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